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Seite 2 von 2 Die Shepherd Welpen sollten in der neunten Woche abgegeben werden .Bis zum Ende der Sozialisierungs- oder Rudelordnungsphase in der zwölften Woche, hat der neue Besitzer Zeit, seinem Welpen die Grundlagen des Zusammenlebens nahezubringen. Diese Zeit ist ausgesprochen wichtig und das bis dahin erlernte Verhalten entscheidet darüber, ob man einen angenehmen oder einen eher schwierigen Hund bekommt.
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Bei der Auswahl eines Welpen gibt es einige Punkte die man beachten sollte, denn wenn sie klein sind, sind alle Welpen süß und knuddelig. Vorab muß man entscheiden, welche Art Hund man haben möchte. Soll er arbeiten oder doch lieber ein Familienhund werden? Ein Welpentest, der im Alter von etwa sieben Wochen durchgeführt wird, zeigt mit hoher Wahrscheinlichkeit, die angeborenen Persönlichkeitsmerkmale. Auch bei Welpen ist nicht ein Tag wie der andere und sollte deshalb zu verschiedenen Tageszeiten ausgeführt werden. Ein weiterer Punkt ist, dass dieser Test von einer dem Welpen fremden Person durchgeführt werden sollte. Und so funktioniert es: - Man kniet sich auf den Fußboden und setzt den Welpen zwei, drei Meter von sich weg. Dann klatscht man in die Hände oder macht durch andere Geräusche auf sich aufmerksam. Der Welpe sollte freudig und mit erhobener Rute auf einen zu kommen. Macht der Welpe dies nicht und läuft vielleicht sogar weg, kann das unter Umständen ein Hinweis auf geringe soziale Ansprechbarkeit oder Angst hindeuten. So ein Welpe sollte nur in absolut erfahrene Hände (Ausbilder) abgegeben werden. - Als nächstes erhebt man sich wieder und lockt den Welpen zum Beispiel durchs Klopfen ans Bein. Folgt der Welpe spontan, kann man davon ausgehen, dass dies die Bereitschaft signalisiert, die Führung eines Menschen anzuerkennen. Schnappt der Welpe oder läuft er weg, gehört er zum einen nicht in eine Familie mit Kindern und zum anderen ist er auch für Anfänger ungeeignet. - Bei dem nächsten Test, wird der Hund vorsichtig auf den Rücken gedreht und ca. dreizig Sekunden festgehalten. Sträubt er sich kurz und akzeptiert er dann die Dominanz des Menschen, ist es ideal. Kämpft er jedoch weiter und schnappt um sich, wird er wahrscheinlich auch später hin, die Rangstellung des Menschen anzweifeln. - Der Hund wird mit beiden Händen hochgehoben, so dass die Beine des Tieres den Boden nicht mehr berühren. Nach etwa 30 Sekunden wird er wieder auf den Boden gesetzt. In dieser Situation hat der Hund keinen Einfluß mehr auf das Geschehen. Idealerweise wird sich der Welpe ohne große Gegenwehr hochheben lassen und nach dem Herabsetzen auch nicht weglaufen. Das heißt, dass der Hund bereit ist , in nicht mehr kontrollierbaren Situationen, dem Menschen die Führung zu überlassen. - Im folgenden Test soll die Geräuschsicherheit geprüft werden. Man lässt einen Gegenstand fallen oder macht ein Geräusch, dass der Hund nicht kennt. Der Welpe darf sich natürlich erschrecken, er sollte aber im Anschluß möglich sein, ihn zu beruhigen und ihn zu motivieren die Geräuschquelle freiwillig zu beschnuppern. - Ob der Welpe die Bereitschaft zeigt mit einem Menschen zu arbeiten, kann man testen indem man einen kleinen Ball auf kurze Distanz wegwirft. Der Hund sollte dem Ball hinterher laufen und ihn vielleicht sogar zurückbringen. Zeigt der Welpe an der ganzen Aktion kein oder nur sehr wenig Interesse, könnte eine Ausbildung für Anfänger schwierig werden.
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Sollte sich ein Welpe bei diesen Tests auffällig schüchtern oder dominant zeigen, gehört er nicht in Anfänger Hände. Schüchterne Tiere brauchen besonders am Anfang viel Förderung und entsprechendes Training um sein Selbstbewusstsein zu stärken. Dominante Hunde hingegen brauchen eine konsequente und faire Erziehung und sie müssen den Platz in ihrem Menschenrudel kennen lernen und akzeptieren.
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