| Welpen |
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Seite 1 von 2 Welpen Wenn nach ca. sechzig Tagen Tragezeit die Welpen geboren werden, ist das sicher immer ein großer Moment. Die meisten Hündinnen suchen sich einen Platz an dem sie ihre Ruhe haben, um ihre Jungen dann zur Welt zu bringen. Oft schaffen sie es allein. Zwischendurch sollte man sich vergewissern, ob die Geburt entsprechend verläuft. Sollte es Komplikationen geben, sofort einen Tierarzt herbeiholen.
Sind die Welpen erst mal auf der Welt, tun sie in den nächsten vierzehn Tagen nichts anderes als schlafen, saugen und wachsen. Sie rotten sich sehr eng zusammen und suchen den Körperkontakt zu Geschwistern oder der Mutter. Da die Augen und Ohren noch verschlossen sind, bekommen sie von ihrer Umwelt nicht all zuviel mit. Durch das ständige Belecken der Welpen, werden die Verdauung und auch die Atemreflexe stimuliert. Wird ein Welpe beleckt oder bewegt, kommt meistens der ganze Wurf in Bewegung. Die Welpen kriechen über- und untereinander, da sie auch nicht in der Lage sind, ihre eigene Körpertemperatur zu halten. Bis dahin besteht der Welpe nur aus Reflexen. Ab ca. der dritten Woche, öffnen sich die Gehörgänge und die Augen, so dass sie jetzt einigermaßen bestimmen können, wohin sie möchten. Noch haben sie aber die leicht schaukelnden Bewegungen nicht abgelegt. Langsam fangen sie an, durch gegenseitiges aufeinander rumkauen, zu spielen. Die ersten Milchzähne kommen auch durch. Ab dem Zeitpunkt sollte man sich intensiv mit den Welpen befassen, weil die wichtige Prägephase auf die Umwelt beginnt. Die Zufütterung der Welpen erfolgt in etwa in der vierten Woche und die Welpen können ab jetzt auch mal nach draußen, solange es das Wetter zulässt. Sie werden von Tag zu Tag neugieriger und nehmen alles was sie finden genau unter die Lupe bzw. ins Maul. Die Welpen wachsen und gedeihen sehr schnell und es ist äußerst wichtig, dass sie viele neue Erfahrungen machen, um sich später besser in ein neues Menschenrudel einfügen zu können. |
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