Verletzungen und Brüche auf dem Bauernhof

Verletzungen und Brüche

Hautverletzungen

Es muß gar nicht immer ein „Unfall“ sein, selbst beim Spielen oder Trainieren, kann sich der Hund, Verletzungen zuziehen. Er könnte sich am Stacheldraht verletzen oder in eine Scherbe treten. Bissverletzung bluten eher selten, sind aber an den Löchern in der Haut zu erkennen. Weiterhin kommt es hier zu Blutergüssen und eventuellen Hautablösungen. Man sollte einen Hund  mit Bisswunden immer zum Tierarzt bringen, um die Wunde desinfizieren zu lassen und abzuklären ob Knochen und Gelenke keinen Schaden erlitten haben. Bei stark blutenden Wunden, ist häufig eine Arterie  oder Vene verletzt. Es ist nötig im Falle eines Blutverlustes, einen Druckverband anzulegen. Auch bei solchen Verletzungen immer auf einen eventuellen Schock achten.


 

Knochenbrüche

Bei Knochenbrüchen gilt es generell nur zu stabilisieren und nicht einrenken. Das kann und soll nur ein Tierarzt machen.
Man kann mit einem improvisierten Stützverband verhindern, dass sich Knochen verschieben. Offene Brüche sollte man steril abdecken.


Fremdkörper im Fang

Wenn sich der Hund hektisch mit der Pfote über seine Schnauze streicht, würgt oder röchelt, sollte man sofort versuchen, den Fremdkörper zu entfernen. Durch öffnen der Schnauze kann man im Normalfall den Fremdkörper sehen und entfernen. Größere Hunde hinter dem Rippenbogen umfassen und den Brustkorb pumpen. Kleinere Hunde nimmt man an den Hinterbeinen hoch und schwenkt sie vorsichtig herum. Bringt das keinen Erfolg, sofort zum Tierarzt.