Schweine auf dem Bauernhof

Schweine

Die weit verbreitetste Form des Schweins ist das Hausschwein. Man nennt das männliche Schwein den Eber, das weibliche Schwein nennt man Sau und das Jungtier wird Ferkel genannt. Das heutige Hausschwein ist aus dem Wildschwein entstanden. Das Hausschwein wurde schon vor ca. neuntausend Jahren zur Fleischerzeugung gehalten. Am meisten verbreitet ist der Verzehr von Schweinefleisch in Ostasien und Europa.
Schweine fressen pflanzliche und tierische Nahrung und gehören damit zu den Allesfressern.
Es gibt über zwanzig verschiedene Rassen von Schweinen.
Der Deckakt des Ebers dauert im Vergleich zu anderen Säugetieren sehr lange. Es kann sein das er bis zu zehn Minuten auf der Sau verbleibt.



 


Die Sauen können alle fünf Monate tragend werden und bringen bei einem Wurf 10 – 12 Ferkel zur Welt. Mit neun Monaten können diese dann das erste mal trächtig werden.
Das ausgewachsene Schwein wiegt ca. 130 – 150 kg.
Die Tragezeit bei Sauen beträgt drei Monate, drei Wochen und drei Tage. Natürlich ist auch hier eine geringfügige Abweichung möglich. Die Ferkel haben etwa hundert Kilo Gewicht, wenn sie ein halbes Jahr alt sind. Sie trinken etwa zehn Liter Muttermilch täglich.
Schweine lieben es, sich in Schlammlöchern und im Dreck zu suhlen. Dies ist ein angeborener Schutzmechanismus, der die Tiere vor Sonnenbrand und zu hoher Körpertemperatur schützt.
Bei der Haltung von Schweinen, ist darauf zu achten, dass sie keinem Streß ausgesetzt sind. In dieser Beziehung sind sie sehr anfällig. Nicht selten entwickeln sie, bei zu vielen Stresssituationen Herz- und Kreislaufkrankheiten.
Schweine gehören zu der Familie der Säugetiere und weiterhin zu den Paarhufern.
Sie werden bei artgerechter Haltung bis zu zwölf Jahre alt.
Schweine haben kein Fell, sondern die sogenannten Borsten. Deshalb auch der Begriff Borstentier.

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