Katzen auf dem Bauernhof

Katzen

Katzen sind Einzelgänger.

Die Revierbindung der Katze ist oft stärker als die Bindung zum Menschen. In ihrem Revier bringt die Katze ständig Duftmarken an, ähnlich wie bei einem Hund. Das Reiben am Menschen gehört auch zu ihrer Reviermarkierung, weil sie ihren Körpergeruch auf den Menschen überträgt.


 

Beobachtet man eine Katze, soll fällt auf, wie sie sich in geduckter Haltung mit sehr langsamen und vorsichtigen Bewegungen anschleicht. Es passiert, dass sie dabei minutenlang in der selben Stellung verharrt. Dann aber springt sie blitzschnell auf das Beutetier. Sie fährt dabei ihre scharfen Krallen aus, erfasst die Beute mit den Vorderpfoten und tötet sie mit einem Biss in den Nacken. Deshalb nennt man Katzen auch Schleichjäger.
Gejagt wird vor allen nachts und in der Dämmerung. Die Pupillen der Katze sind in der Dunkelheit stark geweitet, so dass viel Licht ins Auge fällt. Am Tag dagegen sind die Augen zu schmalen Schlitzen verengt. Außerdem kann sich die Katze auf ihr ausgezeichnetes Gehör verlassen. Das leise Fiepen einer Maus in ihrem Loch zu hören, ist für eine Katze kein Problem. Dabei werden die beweglichen Ohrmuscheln auf die Beute ausgerichtet und die Tasthaare an den Oberlippen können Berührungen wahrnehmen. Dadurch wird verhindert, dass sich die Katze in der Dunkelheit verletzt.


 

Eine Katze ist fünfundsechzig Tage tragend. Sie bringt ihre Jungen in einem Versteck zur Welt. Ein Wurf ist unterschiedlich groß. Sie kann zwei bis sieben Jungen zur Welt bringen, die bei der Geburt blind sind. Nach etwa einer Woche öffnen sie die Augen. Die Katzenmutter säugt ihre Jungen ca. acht Wochen. In dieser Zeit lernen sie sehr viel von ihrer Mutter. Das Jagd- und Sozialverhalten üben sie im Spiel mit ihren Geschwistern.

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