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Das Kaninchen lebt in Freiheit ebenso wie z.B. das Meerschweinchen in Gruppen. Sie graben unterirdische Tunnel und leben darin. Sie sind dämmerungsaktiv und verlassen in dieser Zeit ihren Bau, um Futter zu suchen. Kaninchen suchen nicht ständig neue Plätze, sondern bleiben im Großen und Ganzen ihrem Revier treu. Ursprünglich wurde das Kaninchen als Pelz- und Fleischlieferant gezüchtet. Inzwischen werden Kaninchen mit verschiedenen Farbgebungen, Fellen und Größen gezüchtet. Sie unterscheiden sich in drei großen Klassen wie Großrasse, Mittelgroße Rasse und Kleine Rasse. Maßstab für diese Klassifizierung ist das Körpergewicht. Kaninchen haben innerhalb ihrer Gruppe eine klare Rangfolge. Sie haben dennoch gegenüber ihren Artgenossen ein ausgeprägtes Sozialverhalten. Die Geschlechtsreife beginnt bei den Kaninchen abhängig von der Rasse unterschiedlich. Die sicherste Möglichkeit, ist die Trennung der Geschlechter zehn Wochen nach der Geburt. Bei der Unterbringung sollte bedacht werden, dass Kaninchen sich sehr gern bewegen, ein zu kleiner Stall wäre das Schlimmste was so einem Tier passieren könnte. Ställe mit einem angrenzenden Auslauf sind ideal. Das Kaninchen benötigt neben Wasser und Heu, eine Höhle bzw. ein Versteck in dem es untertauchen kann und geschützt ist. Zur Fütterung verwendet man unter anderem Heu, Gräser, Kräuter und Gemüse. Kaninchen müssen im Prinzip ständig fressen, weil die ihr Leben lang nachwachsenden Zähne abgerieben werden müssen. Kaninchen haben ein gutes Gehör und einen guten Geruchssinn. Mit den Tasthaare können sie in der Dunkelheit Hindernissen ertasten. Das Kaninchen wechselt zweimal im Jahr das Fell. In dieser Zeit kann es auch mal gebürstet werden. Kaninchen sind nicht für die Einzelhaltung bestimmt, daher ist es zu empfehlen mindestens zwei Tiere anzuschaffen.
Partner: Expartner Zurück gewinnen mit Tricks.
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