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Die am Meisten verbreitete Rasse ist die grau gehörnte Heidschnucke. Bei den Heidschnucken handelt es sich um außerordentlich genügsame Tiere. Sie gehören zu den Wiederkäuern. Sie fressen das Grün der Tanne und das getrocknete Heidekraut.
|  | Innerhalb Deutschlands ist das Hauptzuchtgebiet dieser Tiere die Lüneburger Heide und die anhängige Moorlandschaft der Lüneburger Heide. Die Heidschnucken werden unter anderem in Naturschutzgebieten eingesetzt und dienen dort der Umwelt- und Landschaftspflege. Durch den scharfen Verbiß der Narbe und den ständigen Tritt der Tiere werden die Heidelandschaften gepflegt und bleiben erhalten. Dadurch das sie die Spinnweben zwischen der Heide zertreten, haben die Bienen die Möglichkeit die Heide zu bestäuben. Beide Geschlechter haben Hörner. Nach hinten gebogene Hörner tragen weibliche Schnucken und die männlichen Schnucken haben schneckenförmige Hörner. Das Fell ist grau und lang. Der Kopf, die Beine und der Schwanz sind schwarz. Die Lämmer der Heidschnucke werden schwarz mit lockigem, kurzem Fell geboren. Nach etwa einem Jahr wechseln sie ihre Fellfarbe und werden dann ebenso wie das Muttertier, grau.

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Eine gesunde Heidschnucke wird ungefähr zwölf Jahre alt. Heidschnuckenschur ist einmal im Jahr, meistens im Frühjahr. Heidschnucken sind Herdentiere. Um die Herden zu hüten, werden oft Australian Shepherd Hunde eingesetzt. Diese Tiere haben ausgezeichnete, genbedingte Hüteeigenschaften. Im September bzw. Oktober ist die sogenannte Bockzeit. Die Lämmer werden dann zwischen Februar und März geboren. Zwillingsgeburten sind bei Heidschnucken keine Seltenheit.
Ausgewachsene Schnucken wiegen zwischen vierzig und fünfzig Kilo. Das Fleisch der Heidschnucke hat einen feinen wildartigen Geschmack.
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