Erste Hilfe Atemspende auf dem Bauernhof

Erste Hilfe Atemspende

Erste Hilfe Atemspende

Es gibt ein paar grundsätzliche Regeln bei der Ersten Hilfe eines verletzten Hundes, die der Ersten Hilfe beim Menschen sehr ähnlich ist. Es gilt die Körperfunktion des Tieres solange zu stabilisieren bis der Tierarzt hinzugezogen werden kann. Ganz wichtig – immer ruhig bleiben. Keine Angst haben etwas Falsches zu tun.
Wie beim Menschen können große Schmerzen, einen Schockzustand oder Angst hervorrufen. Selbst ein sonst freundlicher und trainierter Hund, kann in diesem Zustand versuchen zu beißen oder wegzulaufen. Deshalb sollte eine Leine angelegt werden. Bei Beißattacken ist ein Maulkorb anzulegen.


 
 


Einen schwer verletzten Hund legt man auf die Seite, streckt den Kopf und zieht die Zunge vorsichtig heraus. Am Heben des Bauches und der unteren Rippen sieht man ob das Tier noch atmet. Sollte er das nicht tun, muß er beatmet werden.. Dazu wird er auf die rechte Körperseite gelegt, die Zunge wird vorgezogen, Anschließend Kopf und Hals strecken und mit einer Hand den Fang zuhalten. Es wird ca. 2 Sekunden in die Nase des Hundes geatmet und dabei der Brustkorb kontrolliert. Dieser sollte sich heben. Etwa zwanzig mal in der Minute sollte die Atemspende durchgeführt werden. Zwischendurch immer wieder die Atmung kontrollieren. Es ist möglich, dass erst nach längerer Zeit die Eigenatmung des Hundes wieder einsetzt, deshalb nicht aufhören.
Sollte kein Herzschlag vorhanden sein, muß sofort mit der Herzmassage begonnen werden.
Auch hier, dass Tier auf die rechte Körperseite legen und mehrere Male mit der flachen Hand auf den Brustkorb schlagen. Setzt der Herzschlag nicht ein, legt man eine Hand unter den Brustkorb und eine Hand auf den Brustkorb kurz hinter den Ellenbogen. Den Brustkorb kurz und kräftig zusammendrücken und wieder loslassen. Man kombiniert zehn schnelle Herzkompressionen mit jeweils zwei Atemstößen. Immer wieder zwischendurch die Atmung kontrollieren.