Hunderassenwahl auf dem Bauernhof

Hunderassenwahl

Die Wahl der richtigen Hunderasse


Der Shepherd ist ein absolut gelehriger Hund, der die ihm gestellten Aufgaben mit Freude erledigt.
Der Aussie bewacht von Natur aus sein Zuhause und beschützt natürlich auch sein Menschenrudel. Dazu braucht er keine Ausbildung. Selbstverständlich kann man seinem Tier aus ganz besondere Dinge beibringen. Das klingelnde Handy aus dem Auto holen, die Sandspielzeuge der Kinder auf die Terrasse bringen und vieles mehr. Mit kleinen Tricks kann man den unstillbaren Lerndrang  und die schnelle Auffassungsgabe dieser Tiere nutzen.
Ideal für den Australian Shepherd ist es, wenn er die Möglichkeit hat, gemeinsam mit seiner
Familie aktiv zu sein. Der Aussie liebt es beschäftigt zu sein und seine Beweglichkeit und Wendigkeit ausleben zu können.
Sollte der Hund in seinem neuen Umwelt nicht die Möglichkeit haben seinen ausgeprägten Neigungen nachzukommen oder bekommt er von seinen Menschen nicht, die ausreichende Aufmerksamkeit, die er benötigt, wird er sich nach einem anderen Betätigungsfeld umsehen.
Der Australian Shepherd kann es nicht leiden, wenn er unterfordert ist oder keine richtige Beschäftigung hat. Seine Verhaltensweise wird sich entsprechend ändern. Plötzlich befinden sich Löcher im Gartenbeet wo vorher noch keine waren, vergessene Schuhe sind nur noch etwas für die Mülltonne oder Stühle, Tische und anderes Mobiliar müssen auf Bissfestigkeit geprüft werden.
Unter diesen Umständen wird die neue Familie nicht glücklich mit seinem Hund und der Hund nicht glücklich mit seiner Familie.


Deshalb ist es wichtig, sich vorab zu informieren und auch seine eigenen Grenzen zu kennen.
Ein Australian Shepherd würde sich in einer beengten Wohnung nicht wohl fühlen. Für den Freiheits- und Bewegungsdrang dieser Hunderasse reicht ein eingezäuntes Gartengrundstück auf jeden Fall nicht aus. Das kann sogar so weit führen, dass der Hund bei falscher bzw. nicht artgerechter Haltung eine große Belastung für die ganze Familie werden kann.
Als Besitzer eines Aussie, sollte man außer fernsehen, deutlich andere Hobbies haben.
Der Australian Shepherd braucht neben ausgedehnten Spaziergängen oder Fahrradtouren, jeden Tag sein kurzes Training. Für den Shepherd bedeuten diese Trainingseinheiten, Erfolgserlebnisse. Und die sind wichtig für den Hund. Das Training mit dem Aussie soll konsequent und fair erfolgen – also klare Kommandos und Belohnung. Dabei ist es sinnvoll, wenn der Hundebesitzer eine Hundeschule besucht, damit das Training für beide Seiten ein Erfolg darstellt.
Spaß und das Gefühl für seinen Menschen etwas getan zu haben, ist für den Aussie das Wichtigste.
Wenn der Australian Shepherd richtig gehalten und gehandhabt wird, ist er ein ausgeglichener, fröhlicher und hochmotivierter Hund.
Sollten Kinder im Haushalt sein, umso besser, denn der Australian Shepherd liebt Kinder.
Mit Kindern ist es nie langweilig. Voraussetzung dafür wie bei allen Lebewesen, ist der Respekt gegenüber dem Tier. Auch Kinder können lernen richtig mit einem Hund umzugehen und ihn entsprechend zu behandeln.
Gerade bei Kindern kommt der Schutztrieb des Australian Shepherd durch. In dem Fall sieht er sich verantwortlich für die Kinder und spielt natürlich gern mit ihnen. Allerdings wird es den Kindern in der Phase nicht gelingen, den Aussie zu erziehen.